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  Katrin Lachmann
  Textauszug "Der Traum vom Apfelbaum"
 

"Der Traum vom Apfelbaum"
aus der Anthologie "Glasperlenzeit"

...

Sie rollte ins Zimmer und blieb vor dem Fenster stehen. Die Sterne funkelten und Charlie bildete sich ein, dass sie ihr zuzwinkerten. Solch eine Aufregung hatte sie die letzten drei Jahre nicht. Trotzdem übermannte sie die Müdigkeit. Sie sank in einen wunderbaren Traum.

Auf einer großen Wiese stand ein Apfelbaum mit knallroten Äpfeln. An einem starken Ast war eine schneeweiße Schaukel befestigt. Sie schaukelte und schaukelte. Es kribbelte in ihrem Bauch. Bunte Schmetterling umflatterten sie und schillerten in der Sonne in den schönsten Farben. Sie war einfach nur glücklich. Neben dem Baum stand Mario. Er rief ihr etwas zu. Aber sie verstand es nicht.

Plötzlich umgab sie ein Summen wie von tausend Bienen. Aus dem Summen wurde ein Stimmengemurmel, das an Lautstärke zunahm. Ihre Haare berührten die Blätter.

Mühsam öffnete sie die Augen. Vor ihr kniete Mario und strich ihr übers Haar.

„Ich wollte dich gar nicht wecken. Du sahst so glücklich aus.“

„Es war ein herrlicher Traum. Aber eben nur ein Traum.“ Charlie streckte sich und setzte sich richtig in den Rollstuhl. ...



 
   
 
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